DAS MODERNE INDIEN IN DEUTSCHEN ARCHIVEN 1706-1989

Von der DFG gefördertes Langfristprogramm

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Das moderne Indien in deutschen Archiven

Michael Mann, geb. 1959, studierte Geschichte Südasiens, Mittlere und Neuere Geschichte, Indologie und Germanistik an der Universität Heidelberg. Von deren Philosophisch-Historischer Fakultät wurde er mit einer Dissertation zur Agrar- und Umweltgeschichte Nordindiens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die von Prof. Dr. Dietmar Rothermund betreut wurde, 1992 promoviert. Seit diesem Jahr war Michael Mann an der FernUniversität in Hagen zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und ab 1993 als Wissenschaftlicher Assistent am Historischen Institut, Lehrgebiet für Außereuropäische Geschichte angestellt. 1999 habilitierte er sich mit einer Arbeit zur Entstehung des britischen Kolonialstaats in Bengalen.
Danach war Michael Mann für weitere 6 Jahre als Hochschulassistent an der FernUniversität tätig. Von 2005 bis 2007 bearbeitete er ein Projekt zu „Historischen Repräsentationen“ als Stationen der Geschichtsschreibung im modernen Südasien, das von der Gerda Henkel Stiftung mit einem Stipendium gefördert wurde. Von 2007 bis 2010 war er Sachbearbeiter eines Einzelprojektes der DFG zu „Telekommunikation und Öffentlichkeit in Britisch Indien 1850 – 1950“. Seit dem 1.4.2010 ist er ordentlicher Professor für Kulturen und Gesellschaften Südasiens an der Humboldt-Universität zu Berlin.