Thematische Ressourcen


Auf­lis­tung von Archi­va­li­en mit Indi­en­be­zug  im Laut­ar­chiv der Hum­boldt Uni­ver­si­tät zu Ber­lin

Lis­te der Doku­men­te im Joa­chim-Heid­rich-Nach­lass des Leib­niz-Zen­trums Moder­ner Ori­ent, Ber­lin (dem­nächst online)

Lis­te der KM Ashraf-Datei­en in den Horst-Krü­ger-Samm­lun­gen des Leib­niz-Zen­trums Moder­ner Ori­ent, Ber­lin

Lis­te der süd­asia­ti­schen Stu­die­ren­den in Ber­lin wäh­rend des Ers­ten Welt­kriegs und der Zwi­schen­kriegs­zeit

Lis­te deut­scher Hoch­schul­schrif­ten mit Indi­en­be­zug (1783–2013)

Lis­te von Doku­men­tar­fil­men aus der DDR pro­du­ziert von der DEFA, 1946–1989. Bestand des Pro­gress Film­ar­chivs, Ber­lin

Auflistung von Archivalien mit Indienbezug  im Lautarchiv der Humboldt Universität zu Berlin

Die­se Lis­te ent­stand im Rah­men der Ein­glie­de­rung des Ber­li­ner Laut­ar­chivs in die MIDA-Daten­bank. Sie bie­tet ein Ver­zeich­nis aller im Ber­li­ner Laut­ar­chiv vor­han­de­nen Auf­nah­men von Spre­chern aus dem heu­ti­gen Indi­en, Paki­stan, Ban­gla­desch, Nepal und Sri Lan­ka.

Auf­grund des zeit­li­chen, poli­ti­schen und wis­sen­schaft­li­chen Kon­texts, in dem die Auf­nah­men ent­stan­den, negiert die ursprüng­li­che Doku­men­ta­ti­ons­wei­se die Indi­vi­dua­li­tät der Spre­cher und gilt daher als ‚sen­si­ble Samm­lung‘ (Sie­he den Arti­kel von Jürgen‑K. Mah­ren­holz im MIDA Archi­val Refle­xi­con). Um die­ser Objek­ti­vie­rung ent­ge­gen­zu­wir­ken, wur­de das Archiv­gut für das hier ver­öf­fent­lich­te .pdf alpha­be­tisch nach dem Namen der (Haupt)-SprecherInnen bzw. –Sän­ge­rIn­nen auf­ge­lis­tet. Um auch wei­te­re Dar­stel­lungs­va­ri­an­ten, wie eine chro­no­lo­gi­sche Auf­lis­tung oder eine Sor­tie­rung nach Spra­chen zu ermög­li­chen, wird zusätz­lich eine sor­tier­ba­re Excel-Datei zur Ver­fü­gung gestellt.

Die Sprach­be­zeich­nung wur­de dem in der Daten­bank  des Laut­ar­chivs (Samm­lungs­da­ten­bank der  HU: https://www.sammlungen.hu-berlin.de/‌samm‌lung‌en/‌lautarchiv/)  ange­ge­be­nen Titel und ggf. auch der Beschrif­tung des Ton­trä­gers ent­nom­men. Die tat­säch­lich gespro­che­ne Spra­che weicht u. U. hier­von ab.

Der Erhal­tungs­zu­stand der Ori­gi­nal­ton­trä­ger wur­de nicht in die­se Lis­te auf­ge­nom­men, da der gesam­te, noch vor­han­de­ne Bestand in Form von Digi­ta­li­sa­ten (.wav / .mp3)  im Archiv ver­füg­bar ist. Soll­ten Arbei­ten mit dem Ori­gi­nal­ton­trä­ger durch­ge­führt wer­den, emp­fiehlt es sich, den Erhal­tungs­zu­stand in der Daten­bank des Archivs zu über­prü­fen.

Das Auf­nah­me­da­tum ist, wie auch in der Daten­bank des Archivs selbst, im For­mat JAHR-MONAT-TAG ange­ge­ben.

Die Lis­te ist mit dem MIDA Archi­val Refle­xi­con Arti­kel “Süd­asia­ti­sche Sprach- und Musik­auf­nah­men im Laut­ar­chiv der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin” von Jürgen‑K. Mah­ren­holz ver­knüpft. (dem­nächst ver­füg­bar)

Laden Sie die Lis­te hier als PDF oder als XLS her­un­ter. 

Liste der Dokumente im Joachim-Heidrich-Nachlass des Leibniz-Zentrums Moderner Orient, Berlin

Die­se Lis­te gibt einen detail­lier­ten Ein­blick in die Doku­men­te des Joa­chim-Heid­rich Nach­las­ses. Der Samm­ler Joa­chim Heid­rich (1930–2004) stu­dier­te Volks­kun­de mit einem Fokus auf Indo­lo­gie und schloss sei­ne Dis­ser­ta­ti­on 1958 ab. Zwi­schen 1973–81 leb­te Heid­rich in Indi­en und arbei­te­te für das Außen­mi­nis­te­ri­um der DDR, vor allem für die Bot­schaft in Neu Delhi und das Kon­su­lat in Kal­kut­ta. 1981–89 arbei­te­te er am Zen­tral­in­sti­tut für Geschich­te und dem Insti­tut für All­ge­mei­ne Geschich­te der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten der DDR. Schließ­lich arbei­te­te er bis 1995 an der Vor­läu­fer­in­sti­tu­ti­on des ZMOs, dem For­schungs­schwer­punkt Moder­ner Ori­ent. Da der Bestand des Heid­rich-Nach­las­ses noch nicht über die Daten­bank des ZMO durch­such­bar ist, bie­tet die­se Lis­te eine uner­läss­li­che Hil­fe­stel­lung bei der Suche nach Doku­men­ten in die­sem Bestand.

Die Lis­te ist mit dem MIDA Archi­val Refle­xi­con Arti­kel „Tra­cing, Cata­lo­guing, Index­ing: Reflec­tions on the Joa­chim and Petra Heid­rich papers in the Leib­niz-Zen­trum Moder­ner Ori­ent Archi­ve“ von Anan­di­ta Bajpai ver­knüpft. 

Laden Sie die Lis­te hier als XLS her­un­ter.

Für einen Über­blick zum Inhalt des Bestands, sie­he die Bestands­be­schrei­bung in der MIDA-Daten­bank. [dem­nächst ver­füg­bar]

Liste der KM Ashraf-Dateien in den Horst-Krüger-Sammlungen des Leibniz-Zentrums Moderner Orient, Berlin

Die­se Lis­te gibt einen detail­lier­ten Ein­blick in Doku­men­te zu Kun­war Moham­mad Ashraf, einem indi­schen mar­xis­ti­schen Wis­sen­schaft­ler und Gast­pro­fes­sor für mit­tel­al­ter­li­che indi­sche Geschich­te und Kul­tur an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, in dem Horst-Krü­ger Nach­lass. Der Samm­ler Horst Krü­ger (17.8.1920 – 11.3.1989) stu­dier­te Geschich­te und Ger­ma­nis­tik an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin. Von 1957 bis 1959 arbei­te­te er als Kul­tur­be­ra­ter in der Han­dels­ver­tre­tung der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik in Indi­en. Die Zeit in Indi­en inspi­rier­te sein lebens­lan­ges Enga­ge­ment für das Land. Ab 1960 begann er an der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten der DDR/AdW mit der Geschich­te Indi­ens. Die Akten zu K.M. Ashraf neh­men im Krü­ger-Nach­lass einen eige­nen und wich­ti­gen Raum ein und kön­nen als gra­fi­sche Dar­stel­lung ver­floch­te­ner Geschich­ten der Indi­en-DDR ange­se­hen wer­den.

Die Lis­te ist mit der MIDA Archi­val Refle­xi­con Arti­kel “Ent­ang­led Ide­as: K. M Ashraf, Horst Krü­ger and New Indo­lo­gy in the Ger­man Demo­cra­tic Repu­blic” von Razak Khan ver­knüpft. 

Laden Sie die Lis­te hier als PDF her­un­ter. 

Liste der südasiatischen Studierenden in Berlin während des Ersten Weltkriegs und der Zwischenkriegszeit

Die­se Lis­te ent­hält Infor­ma­tio­nen über indi­sche Stu­die­ren­de in Ber­lin, die im Archiv der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin unter­ge­bracht sind. Es ent­hält eine nicht kata­lo­gi­sier­te Aus­wahl von Stu­den­ten­kar­ten, Aus­län­der­kar­tei Indi­en, 1928–1938, die vor dem Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jekt des Archivs zusam­men­ge­stellt wur­den. Die­se Ein­schrei­be­kar­ten sind eine wich­ti­ge Infor­ma­ti­ons­quel­le über indi­sche Stu­den­ten, die sich beim Deut­schen Insti­tut für Aus­län­der für stu­di­en­be­zo­ge­ne Fra­gen, ins­be­son­de­re für das Ler­nen der deut­schen Spra­che, regis­triert hat­ten. Die Kar­ten ent­hal­ten Anga­ben wie den voll­stän­di­gen Namen, die Natio­na­li­tät, den Stu­di­en­gang, die Post­an­schrift in Ber­lin und die Wohn­adres­se des betref­fen­den Stu­den­ten in Indi­en.

Die Lis­te ist mit der MIDA Archi­val Refle­xi­con Arti­kel “Ent­ang­led Insti­tu­tio­nal and Affec­tive Archi­ves of South Asi­an Mus­lim Stu­dents in Ger­ma­ny” von Razak Khan ver­knüpft.

Laden Sie die Lis­te hier her­un­ter. 

Liste deutscher Hochschulschriften mit Indienbezug (1783–2013)

Die Lis­te beinhal­tet 2073 deut­sche Dis­ser­ta­tio­nen mit Indi­en­be­zug aus dem Zeit­raum von 1783 bis 2013, die in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge auf­ge­führt sind. Die ein­zel­nen Ein­trä­ge bestehen neben einer zeit­li­chen Ein­ord­nung aus Autor, Titel, Auf­la­ge, Her­aus­ge­ber, For­mat, ISBN, Ein­band und Preis, Beschrei­bung oder Anmer­kun­gen, Stich­wor­ten, Fach­rich­tung und ver­wand­ten Wer­ken. Obwohl der frü­hes­te Ein­trag aus dem Jahr 1783 stammt, wur­den bei der gesam­ten Recher­che Daten ab dem Jahr 1700 (bis ein­schließ­lich 2013) berück­sich­tigt. Die Daten wur­den aus dem Kata­log der Nie­der­säch­si­schen Staats- und Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Göt­tin­gen (SUB), den Bän­den der „Jah­res­ver­zeich­nis­se der an deut­schen Hoch­schu­len ein­ge­reich­ten Schrif­ten“ und aus dem Kata­log der Deut­schen Natio­nal­bi­blio­thek (DNB) ent­nom­men.

Die Lis­te wur­de in Koope­ra­ti­on von Ste­fan Tetzlaff und Mon­ja Hof­mann erstellt. Neben Dis­ser­ta­tio­nen, die an deut­schen Hoch­schu­len ver­öf­fent­licht wur­den, fin­den sich auch ver­ein­zelt Ergeb­nis­se von Hoch­schu­len in den deutsch­spra­chi­gen Län­dern Öster­reich oder der Schweiz in der Lis­te.

Laden Sie die Lis­te hier her­un­ter.

Liste von Dokumentarfilmen aus der DDR produziert von der DEFA, 1946–1989. Bestand des Progress Filmarchivs, Berlin

Die­se Lis­te zeigt die Prä­senz Indi­ens in den zwi­schen 1946 und 1989 in Ost­deutsch­land und spä­ter der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik (DDR) pro­du­zier­ten Sach­fil­men der DEFA. Die Fil­me befin­den sich nun im Archiv von Pro­gress, dem ein­zi­gen Film­ver­trieb der DDR und einem der ältes­ten und größ­ten Film­ver­trie­be Deutsch­lands. Pro­gress wur­de am 1. August 1950 als deutsch-sowje­ti­sches Unter­neh­men in Ost­ber­lin gegrün­det. Indi­en hält eine pro­mi­nen­te Stel­lung in die­ser Samm­lung, die haupt­säch­lich aus Fil­men des Nach­rich­ten­pro­gramms  Der Augen­zeu­ge besteht.  In die­sen Fil­men wird Indi­en aus der Per­spek­ti­ve der DDR prä­sen­tiert – als ehe­ma­li­gen Kolo­ni­al­staat, der auf dem Pfad zu indus­tri­el­ler Ent­wick­lung, Demo­kra­tie und sozia­lem Fort­schritt fort­zu­schrei­ten ver­sucht. Die Fil­me geben wesent­li­che Ein­sicht in indi­sche Gesell­schaft und Staats­we­sen aber auch Indi­ens Rol­le und Signi­fi­kanz im zeit­ge­nös­si­schen poli­ti­schen Sze­na­rio des Kal­ten Krie­ges aus der Per­spek­ti­ve der DDR. Das Film­ma­te­ri­al ist nicht nur dank sei­nes his­to­ri­schen und poli­ti­schen Inhalts nütz­lich, son­dern auch durch die dar­in ent­hal­te­nen fil­mi­schen Inter­ven­tio­nen. Die Lis­te beinhal­tet auch eini­ge DDR Doku­men­tar­fil­me, die sich aus­schließ­lich mit Indi­en aus­ein­an­der­set­zen. In die­sen Fil­men sieht man die Ver­flech­tung von Nationalgeschichte(n), Per­spek­ti­ven, Inter­es­sen und wech­sel­sei­ti­gen fil­mi­schen Bli­cken zwi­schen Indi­en, der DDR und dem Rest der Welt.

Laden Sie die Lis­te hier her­un­ter.