Liste von Dokumentarfilmen aus der DDR produziert von der DEFA, 1946–1989. Bestand des Progress Filmarchivs, Berlin


Die­se Lis­te zeigt die Prä­senz Indi­ens in den zwi­schen 1946 und 1989 in Ost­deutsch­land und spä­ter der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik (DDR) pro­du­zier­ten Sach­fil­men der DEFA. Die Fil­me befin­den sich nun im Archiv von Pro­gress, dem ein­zi­gen Film­ver­trieb der DDR und einem der ältes­ten und größ­ten Film­ver­trie­be Deutsch­lands. Pro­gress wur­de am 1. August 1950 als deutsch-sowje­ti­sches Unter­neh­men in Ost­ber­lin gegrün­det. Indi­en hält eine pro­mi­nen­te Stel­lung in die­ser Samm­lung, die haupt­säch­lich aus Fil­men des Nach­rich­ten­pro­gramms  Der Augen­zeu­ge besteht.  In die­sen Fil­men wird Indi­en aus der Per­spek­ti­ve der DDR prä­sen­tiert – als ehe­ma­li­gen Kolo­ni­al­staat, der auf dem Pfad zu indus­tri­el­ler Ent­wick­lung, Demo­kra­tie und sozia­lem Fort­schritt fort­zu­schrei­ten ver­sucht. Die Fil­me geben wesent­li­che Ein­sicht in indi­sche Gesell­schaft und Staats­we­sen aber auch Indi­ens Rol­le und Signi­fi­kanz im zeit­ge­nös­si­schen poli­ti­schen Sze­na­rio des Kal­ten Krie­ges aus der Per­spek­ti­ve der DDR. Das Film­ma­te­ri­al ist nicht nur dank sei­nes his­to­ri­schen und poli­ti­schen Inhalts nütz­lich, son­dern auch durch die dar­in ent­hal­te­nen fil­mi­schen Inter­ven­tio­nen. Die Lis­te beinhal­tet auch eini­ge DDR Doku­men­tar­fil­me, die sich aus­schließ­lich mit Indi­en aus­ein­an­der­set­zen. In die­sen Fil­men sieht man die Ver­flech­tung von Nationalgeschichte(n), Per­spek­ti­ven, Inter­es­sen und wech­sel­sei­ti­gen fil­mi­schen Bli­cken zwi­schen Indi­en, der DDR und dem Rest der Welt.

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