Die Quellen zur Breklumer Mission im Koraput-Distrikt (1882–1990er Jahre)


 INHALT: His­to­ri­scher Hin­ter­grund  |   Die Quel­len  |   Gedruck­te Quel­len in Aus­wahl   |   Sekun­där­li­te­ra­tur

Historischer Hintergrund

Seit 1882 waren Mis­sio­na­re der Schles­wig-Hol­stei­ni­schen evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Mis­si­ons­ge­sell­schaft zu Bre­klum im Kor­a­put-Distrikt im Süden des heu­ti­gen indi­schen Bun­des­staa­tes Oris­sa tätig. Im Bre­klu­mer Mis­si­ons­se­mi­nar wur­den seit 1877 Mis­sio­na­re aus­ge­bil­det, die in Indi­en, Chi­na, Afri­ka oder Papua-Neu­gui­nea Ein­satz fan­den. Das ursprüng­li­che Ziel der ers­ten bei­den Indi­en-Mis­sio­na­re, Her­mann Both­mann und Ernst Pohl, war das im heu­ti­gen Bun­des­staat Chhat­tis­garh gele­ge­ne Ter­ri­to­ri­um von Bastar. Eine schlech­te Vor­be­rei­tung droh­te aller­dings das Unter­neh­men schon vor sei­nem eigent­li­chen Beginn schei­tern zu las­sen, und die ers­te Mis­si­ons­fahrt ende­te für die bei­den Bre­klu­mer in einem Kran­ken­haus in Madras. Noch im sel­ben Jahr gelang es ihnen aber, im Kor­a­put-Distrikt (dem his­to­ri­schen Fürs­ten­tum Jey­po­re), ein Mis­si­ons­un­ter­neh­men zu begrün­den. Die damals noch weit­ge­hend bewal­de­te und tri­bal gepräg­te Regi­on zähl­te zu den zahl­rei­chen soge­nann­ten „Dschun­gel­kö­nig­tü­mern“ auf dem indi­schen Sub­kon­ti­nent und zeich­ne­te sich durch ihre beson­de­re Unzu­gäng­lich­keit und Abge­schie­den­heit aus. Vor­herr­schen­de Eth­ni­en sind hier die Khond, Dom­bo und Poro­ja. Die über das Ter­ri­to­ri­um herr­schen­de Sur­ya­vam­sha-Dynas­tie war seit 1803 den Bri­ten gegen­über tri­but­pflich­tig. Unter bri­ti­scher Herr­schaft gehör­te die Regi­on lan­ge Zeit zur süd­in­di­schen Madras Pre­si­den­cy und wur­de erst 1936 dem Ter­ri­to­ri­um von Oris­sa ange­glie­dert.

Die ers­te Bre­klu­mer Mis­si­ons­sta­ti­on ent­stand in der Stadt Kor­a­put. Zwei wei­te­re Sta­tio­nen wur­den wenig spä­ter in den Orten Jey­po­re und Nowr­an­ga­pur gegrün­det. Die Anfangs­jah­re waren von gro­ßen Schwie­rig­kei­ten vor allem in Kor­a­put gekenn­zeich­net. Vor­zei­ti­ge Abrei­se von Mis­sio­na­ren, Krank­heit und Tod dämpf­ten die Stim­mung eben­so wie der anfäng­lich feh­len­de Mis­si­ons­er­folg. Erst nach 1900 wuchs die indi­ge­ne Gemein­de signi­fi­kant an. So stieg die Zahl der Luthe­ra­ner im Mis­si­ons­be­zirk Kor­a­put von 293 im Jahr 1901 auf 2561 im Jahr 1908. Wei­te­re Mis­si­ons­sta­tio­nen wur­den in jener Zeit gegrün­det, und auch die Zahl der Mis­sio­na­re stieg. Wirk­ten in der Anfangs­zeit ledig­lich drei oder vier Bre­klu­mer gleich­zei­tig in Indi­en, so waren es um 1920 etwa 25 Mis­sio­na­re. 1928 grün­de­te sich im Kor­a­put-Distrikt eine zunächst unter der Lei­tung der schles­wig-hol­stei­ni­schen Mis­sio­na­re ste­hen­de ein­hei­mi­sche luthe­ri­sche Kir­che, die Jey­po­re Evan­ge­li­cal Lutheran Church (JELC).

Wäh­rend der bei­den Welt­krie­ge war die Mis­si­ons­tä­tig­keit weit­ge­hend unter­bro­chen. Eine Neu­grün­dung fand das Vor­ha­ben im Rah­men des Kate­che­ti­schen Amtes Bre­klum, das 1945 ent­stand und ab 1948 unter der Bezeich­nung Bre­klu­mer Semi­nar für mis­sio­na­ri­schen und kirch­li­chen Dienst exis­tier­te. Seit Ende der 1960er Jah­re erschien eine rei­ne Mis­si­ons­ar­beit nicht mehr zeit­ge­mäß, und sozia­le sowie dia­ko­ni­sche Arbeit trat immer mehr in den Vor­der­grund. 1970 ging die Bre­klu­mer Mis­si­on im Nord­el­bi­schen Zen­trum für Welt­mis­si­on und Kirch­li­chen Welt­dienst und sie­ben Jah­re spä­ter im damals neu­ge­grün­de­ten Nord­el­bi­schen Mis­si­ons­zen­trum auf. Seit 2011 ist das Zen­trum für Mis­si­on und Öku­me­ne – Nord­kir­che welt­weit (ZMÖ) Trä­ger der kirch­li­chen Koope­ra­ti­on der nun­meh­ri­gen Nord­kir­che mit Kir­chen in Asi­en, Afri­ka, im pazi­fi­schen Raum, in Ame­ri­ka und Euro­pa. Die Jey­po­re Evan­ge­li­cal Lutheran Church wur­de immer stär­ker als selb­stän­di­ger Koope­ra­ti­ons­part­ner wahr­ge­nom­men, der nach wie vor eine enge Koope­ra­ti­on mit der heu­ti­gen luthe­ri­schen Nord­kir­che pflegt.

Die Quellen

Die Quel­len zur Bre­klu­mer Mis­si­on und ihrer Nach­fol­ge­un­ter­neh­men wer­den im Archiv des Zen­trums für Mis­si­on und Öku­me­ne, Nord­kir­che welt­weit, in Bre­klum (Schles­wig-Hol­stein, Kreis Nord­fries­land) ver­wahrt und umfas­sen den Zeit­raum zwi­schen den 1880er und den 1990er Jah­ren (s.: Find­buch Archiv des Zen­trums für Mis­si­on und Öku­me­ne Nord­kir­che welt­weit, Kiel 2015). Die Akten die­ser äuße­ren Mis­si­on (Teil 1 des Bestan­des) wur­den gemein­sam mit den Akten der Pas­tor Chris­ti­an Jen­sen Anstal­ten für Inne­re Mis­si­on (Teil 2) ver­zeich­net; Teil 3 ent­hält gemein­sa­me Kar­ten, Plä­ne und Zeich­nun­gen und Teil 4 macht das umfang­rei­che Bild­ar­chiv des Gesamt­be­stan­des aus.  Das aktu­el­le Find­buch und die Doku­men­te sind nach Anmel­dung im Archiv ein­seh­bar. Bei eini­gen Akten gel­ten Nut­zungs­be­schrän­kun­gen (Per­so­nen­schutz). Ein Teil des Bestan­des wird gegen­wär­tig digi­ta­li­siert.

Die im Bre­klu­mer Archiv ver­wahr­ten Doku­men­te zum luthe­ri­schen Mis­si­ons­un­ter­neh­men im Kor­a­put-Distrikt umfas­sen sowohl Ver­wal­tungs­ak­ten als auch Doku­men­te pri­va­ter Pro­ve­ni­enz. Sie sind weit­ge­hend in deut­scher Spra­che ver­fasst, in Ein­zel­fäl­len sind auch Doku­men­te in der Regio­nal­spra­che Ory­ia (Odia) erhal­ten. Dane­ben exis­tiert eine sehr umfang­rei­che, eben­falls durch das Find­buch erschlos­se­ne Samm­lung an Fotos, Bild­ne­ga­ti­ven und Dias. Die Quel­len geben in gro­ßer Aus­führ­lich­keit über die Bre­klu­mer Mis­si­on im Kor­a­put-Distrikt und die Geschich­te der JELC Aus­kunft, ermög­li­chen dane­ben aber auch Ein­bli­cke in All­tag, Wirt­schafts­le­ben, Kul­tur und Reli­gi­ons­aus­übung der tri­ba­len Bevöl­ke­rung sowie in die Natur und den land­schaft­li­chen Wan­del. Ins­be­son­de­re fin­den sich Infor­ma­tio­nen zu den Orten/Städten Doli­am­bo, Jagd­al­pur, Jam­gu­da, Jey­po­re, Kor­a­put, Nowr­an­ga­pur, Peram­balur, Rajah­mund­ry und Tiru­put­tur, teils in Süd­oris­sa, teils im Nor­den des heu­ti­gen Bun­des­staa­tes Andhra Pra­desh gele­gen.

Neben mis­si­ons- und sozi­al­ge­schicht­li­chen The­men erlau­ben die Doku­men­te auch Unter­su­chun­gen umwelt­ge­schicht­li­cher Fra­ge­stel­lun­gen. So lässt sich anhand vie­ler Quel­len mit lan­des­kund­li­chen Inhal­ten bei­spiels­wei­se die all­mäh­li­che Ent­wal­dung der Regi­on rekon­stru­ie­ren. Auch ermög­li­chen Wet­ter­auf­zeich­nun­gen in eini­gen Tage­bü­chern die Rekon­struk­ti­on von Kli­ma­schwan­kun­gen (v.a. Dau­er und Inten­si­tät der Regen­zeit) im Lau­fe der Jahr­zehn­te. Stets zeig­ten sich die Mis­sio­na­re vor allem aber als auf­merk­sa­me Beob­ach­ter der Prak­ti­ken tri­ba­ler Kul­te und des all­mäh­li­chen Vor­drin­gens hin­du­is­ti­scher Glau­bens­for­men in die Stam­mes­ge­bie­te. Dabei ist zu berück­sich­ti­gen, dass die Tex­te ganz über­wie­gend aus dem Blick­win­kel der euro­päi­schen Mis­si­on ver­fasst wur­den, in ihrem objek­ti­ven Infor­ma­ti­ons­ge­halt in man­cher­lei Hin­sicht also begrenzt sind.

In der Früh­zeit erwie­sen sich sie­ben Mis­sio­na­re bei der schrift­li­chen Doku­men­ta­ti­on ihrer Erfah­run­gen als beson­ders pro­duk­tiv, indem sie nicht allein Tage­bü­cher oder Rei­se­auf­zeich­nun­gen, son­dern teils auch volu­mi­nö­se gedruck­te Wer­ke ver­fass­ten. Dabei han­del­te es sich um Her­mann Both­mann (wirk­te als Mis­sio­nar 1882–1913), Ernst Pohl (1882–1906), Theo­dor Ahrens (1888–1910), Ernst Gloy­er (1888–1914/1926–1936), Lukas Harless (1885–1896), Chris­toph Woh­len­berg (1895–1914) und Wil­helm von Frie­ling (1886–1911). Vie­le Infor­ma­tio­nen über das Mis­si­ons­pro­jekt und begrenzt auch über Land und Leu­te lie­fern zudem der Nach­lass und das gedruck­te Werk „Die Bre­klu­mer Mis­si­on in Indi­en“ (1919) des 1898–1914 amtie­ren­den Bre­klu­mer Mis­si­ons­in­spek­tors Hans Det­lef Bra­cker. Die­ser unter­nahm 1910/1911 eine län­ge­re Visi­ta­ti­ons­rei­se und berich­tet aus­führ­lich über die Arbeit in den ein­zel­nen Mis­si­ons­sta­tio­nen, über Land und Leu­te im Kor­a­put-Distrikt sowie über das nörd­lich benach­bar­te Fürs­ten­tum Kala­han­di.

Alle im Archiv ver­wahr­ten Doku­men­te las­sen sich mit dem aktu­el­len Find­buch gut iden­ti­fi­zie­ren. Die­ses ver­zeich­net in inhalt­li­cher Sys­te­ma­tik die Teil­be­stän­de zur Bre­klu­mer Mis­si­on und ihrer Nach­fol­ge­pro­jek­te sowie zur JELC. Da die Sys­te­ma­tik des Find­buchs nicht der lau­fen­den Num­me­rie­rung der Akten folgt, ist jede Akte zusätz­lich mit einer Index­num­mer ver­se­hen, die die Suche im Regis­ter und das anschlie­ßen­de Auf­fin­den des Akten­ti­tels im Find­buch ermög­licht. (Im Fol­gen­den ist stets die Index­num­mer ange­ge­ben)

Glie­de­rung des Find­bu­ches

1.1   Vor­stand
1.2.   Ver­wal­tung und Orga­ni­sa­ti­on
1.3    All­ge­mein
1.4    Gebäu­de­ver­wal­tung
1.5    Ver­mö­gen
1.6    Öffent­lich­keits­ar­beit
1.7    Über­re­gio­na­le und inter­na­tio­na­le Ein­rich­tun­gen der Mis­si­on und Ver­an­stal­tun­gen
1.8    Ver­wal­tung, Schrift­wech­sel etc.
1.9    All­ge­mei­nes
1.10    Geschich­te; geschicht­li­che Über­lie­fe­rung
1.11    Sons­ti­ges
2.1.   Ver­wal­tung, Finanz­we­sen, Orga­ni­sa­ti­on
2.2.   Pre­di­ger­se­mi­nar und Brü­der­an­stalt
2.3.   Ver­wal­tung
2.4.   Krankenhaus/Sanatorium
2.5.   Buch­hand­lung
2.6.   div. Orga­ni­sa­ti­on und Ver­wal­tung
2.7.   div. Ver­wal­tung, Schrift­wech­sel
2.8.   Geschich­te; geschicht­li­che Über­lie­fe­rung
2.9.   div. Haus­halt, All­ge­mei­nes
3.   Kar­ten, Plä­ne, Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten
4.1.   Mis­si­on
4.2.   All­ge­mei­ne Bil­der
5.01   Nach­lass Hil­de­gard Wie­se
5.02   Nach­lass Hel­mut Hor­we­ge

In fast allen Abschnit­ten der Tei­le 1, 3 und 4 fin­den sich Doku­men­te mit Bezug zur Indi­en-Mis­si­on. In Teil 1.1 ist beson­ders auf die Jah­res­be­rich­te und ande­re offi­zi­el­le Mit­tei­lun­gen zu ver­wei­sen: 1.1.3, Nr. 54, 55: div. Berich­te über die Arbeit der Schles­wig-Hol­stei­ni­schen evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Mis­si­ons­ge­sell­schaft aus der Zeit vor dem Ers­ten Welt­krieg; Nr. 56, 57: Jah­res­be­rich­te und Mit­tei­lun­gen der Bre­klu­mer Mis­si­on aus den 1930er und 1940er Jah­ren; Nr. 58–60: Jah­res­be­rich­te aus der Zeit zwi­schen Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges und Ende der 1960er Jah­re. Es fin­den sich unter 1.2.4, Nr. 50 auch Rei­se­be­rich­te des Mis­si­ons­di­rek­tors Peter Pien­ing aus Indi­en (1935–1945). Im Abschnitt 1.8.4 des Find­bu­ches sind Ver­wal­tungs­ak­ten und all­ge­mei­ner Schrift­wech­sel zur Indi­en-Mis­si­on und im sehr umfang­rei­chen Abschnitt 1.9.2. Per­so­nal­ak­ten und sons­ti­ge per­so­nen­be­zo­ge­ne Doku­men­te (Tage­bü­cher, Rei­se­be­schrei­bun­gen, Pre­dig­ten, etc.) doku­men­tiert. Nen­nens­wert sind auch die Arbeits­be­rich­te der indi­schen Mis­si­ons­sta­tio­nen, hier v. a. 1889–1916. Eben­so fin­den sich Selbst­zeug­nis­se von ein­hei­mi­schen Pre­di­gern sowie Buch­ma­nu­skrip­te und ande­re For­schungs­ar­bei­ten im Bestand, z. B. Agnes Hertz: „Die Geschich­te der Über­set­zung der Bibel in die Kuvi-Spra­che“ oder „Die Geschich­te der evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Kir­che in Jey­po­re (Indi­en), JELC“ (ohne Ver­fas­ser). Im Bestand fin­den sich eben­so Akten aus dem Nach­lass des Mis­sio­nars und Mis­si­ons­his­to­ri­kers Otto Waack.

Unter 4.2.1 ist die gro­ße Indi­en-Bild­samm­lung ver­zeich­net.  Die­se ent­hält neben einer Fül­le an Land­schafts­auf­nah­men auch Abbil­dun­gen von euro­päi­schen und indi­schen Mis­si­ons­mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑mit­ar­bei­tern, von Stam­mes­an­ge­hö­ri­gen, vie­len Ort­schaf­ten, Stra­ßen­sze­nen, Kir­chen­ge­bäu­den und Mis­si­ons­sta­tio­nen, Wohn­ge­bäu­den sowie Tem­peln und stellt die ein­zig­ar­ti­ge Doku­men­ta­ti­on einer bis ins 20. Jahr­hun­dert hin­ein nur sel­ten besuch­ten Gegend dar.

Gedruckte Quellen in Auswahl

Ahrens, Theo­dor, Geschich­te unse­rer Mis­si­ons­sta­ti­on Nowr­an­ga­pur. Bre­klum: 1903.

——–, Die Aus­sät­zi­gen im Jeypur­lan­de. Bre­klum: 1904.

Both­mann, Her­mann, Grün­dung unse­rer Mis­si­ons­sta­ti­on Gunipur. Bre­klum: 1905.

Bra­cker, Det­lef, Jeypur Land und Leu­te. Eine volks­tüm­li­che Schil­de­rung des Haupt­ge­bie­tes der Bre­klu­mer Mis­si­on. Bre­klum: 1902.

——–, Die Bre­klu­mer Mis­si­on in Indi­en. Ein Rei­se­be­richt. Bre­klum: 1919.

——–, Die Bre­klu­mer Mis­si­on in Indi­en. Bre­klum: 1926.

Gloy­er, Ernst, Jeypur. Das Haupt­ar­beits­feld der Schles­wig-Hol­stei­ni­schen evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Mis­si­ons­ge­sell­schaft an der Ost­küs­te Vor­der­in­di­ens, hg.v. E. Wall­roth. Bre­klum: 1901.

Haack, Hans, Tier­ver­eh­rung in Indi­en. Bre­klum: 1912.

Lan­g­lo, Lene, Kin­der im Jeypur­land. Bre­klum: 1949.

Nel­le, Albrecht, Moment­auf­nah­men aus Kor­a­put. Mit zwei kri­ti­schen Kom­men­ta­ren indi­scher Pas­to­ren. Bre­klum: 1974.

Pohl, Ernst, Par­va­tipur. Bre­klum: 1903.

——–, Aus den Anfän­gen der Bre­klu­mer Mis­si­on. 6. Aufl. Bre­klum: 1966.

Woh­len­berg, Chris­toph, Ins Jeypur­land. Rei­se­be­schrei­bung. Bre­klum: 1901.

——–, Die Arbeit der Schles­wig-Hol­stei­ni­schen Mis­si­on in Indi­en. Rat­ze­burg: 1910.

Sekundärliteratur

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Nayak, Radha­kand / Soreng, Nabor, Kuvi Kondhs. A Hand­book for Deve­lop­ment. Bhuba­nes­war: 1999.

Nord­el­bi­sches Zen­trum für Welt­mis­si­on und kirch­li­chen Welt­dienst (Hg.), 125 Jah­re Bre­klu­mer Mis­si­on. Bre­klum-Ham­burg: 2001.

Schie­ren­berg, Kris­tin, Afri­ka­be­stän­de im Archiv der Bre­klu­mer Mis­si­on. Leip­zig: 2005.

Schmidt, Hart­mut, Chris­ti­an Jen­sen. Die Geschich­te sei­ner Bre­klu­mer Grün­dun­gen. 4 Bde. Ham­burg: 1998–2001.

Schne­pel, Burk­hard, Die Dschun­gel­kö­ni­ge. Eth­no­his­to­ri­sche Aspek­te von Poli­tik und Ritu­al in Süd­oris­sa. Stutt­gart: 1997.

Sen­sche, Klaus, Chris­ti­an Jen­sen und die Bre­klu­mer Mis­si­on. Der mis­si­ons­theo­lo­gi­sche Ansatz Chris­ti­an Jen­sens und sei­ne Ver­wirk­li­chung in der Bre­klu­mer Mis­si­ons­ge­schich­te. Bredstedt: 1976.

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Weit­ling, Gün­ter, Die Geschich­te der Kir­che in Ost-Jey­po­re 1924–1964. Bezie­hun­gen der Bre­klu­mer Mis­si­on zu Nord­schles­wig und Däne­mark. Ammers­bek: 1998.

Mar­tin Krie­ger, Chris­ti­an-Albrechts-Uni­ver­si­tät zu Kiel